
Im
Jahre 1874 hat der Vater von L. Andrejew ein GrundstØck bei der
Soldatenfrau Praskowja Korlewskaja in der 2. Puschkarnaja Strañe
gekauft und darauf ein groñes Holzhaus gebaut, mit Schnitzwerk geschmØckt,
mit zehn Zimmern, mit einer Terrasse und dem Ausgang in den Garten.
Die wichtigsten Lebensjahre von L. Andrejew (1874-1891) sind mit
Orjol, mit den Posadskaja und Puschkarnaja Strañen, mit dem Vatershaus
verbunden.

Das
alte Haus No 41 in der 2. Puschkarnaja Strañe erinnert sich
an viele Ereignisse: wie Leonid den Dachboden und das Kellergeschloñ
in der Suche nach dem, was die Erwachsenen als AbfÄlle bezeichneten
erforscht hat; wie er die BØcher von Main Rid und Jule Wern las,
auf dem Dach sitzend und von weiten Meeresreisen trÄumend; wie er
nach dem Theaterbesuch die AuffØhrungen fØr seine Altersgenossen
veranstaltete.
In diesem Haus half die Mutter Anastasija Nikolajewna ihrem Sohn
die ersten Zeichnungen zu malen, lehrte ihm zu phantasieren und
brachte ihm das bewuñte Schaffen bei. Aus diesem Haus ging Leonid
1882 in die erste Klasse des Gymnasiums. SpÄter, als er Älter geworden
war, suchte er die Antworten auf die "DaseinrÄtsel" bei
Schopenhauer, Pisarew, Tolstoi.
Im Haus in der 2. Puschkarnaja Strañe wurden die Geschwister von
Andrejew geboren, hier hat er den plÃtzlichen Tod des Vaters erlebt,
und hat vom Vater die Sorgen fØr die groñe Familie auf sich Øbernommen.